Nächster Lauf: 31.12 Silvesterlauf in Peuerbach (6,8 km)
Trainingsfehler

Typische Trainingsfehler.....

und die Empfehlung vom ehemaligen Marathonass Herbert Steffny (Deuschland, Geboren: 1953, PB: 02:11:17h)

Ein guter Bericht zum Thema Motivation ist hier zu finden!

 

Zu hoch gesteckte Ziele:

Prüfen Sie, ob Ihre Ziele dem objektiven Leistungsvermögen, wie durch Testwettkämpfe ermittelt, entsprechen. Bleiben Sie realistisch, der Kopf kommt nicht weiter als die Beine, besonders beim Marathonlauf ist Tiefstapeln oft ein besseres Rezept.

 

Verbissenheit:

Sehen Sie ihren Laufsport gelassener, das wird sich auch auf die Beine auswirken.

 

Zu intensives Training:

Tempoläufe ohne aerobe Grundlage sind wie Dünger ohne Boden oder Salz ohne Suppe. Intensives Training entfacht nur ein ein kurzes Strohfeuer, ruhige Dauerläufe sind das Wichtigste im Ausdauertraining.

 

Zu schnell gelaufene Regenerationsläufe:

Jedes Training ist nur so gut, wie es vor- und nachbereitet wird. Hartes Training verpufft ohne sanftes Laufen vor- und nachher.

 

Langsame Läufe oder fehlende Kilometer durch Tempoläufe ersetzen:

Tempotraining löst im Körper ganz andere Anpassungen aus als ruhige Dauerläufe. Ein schneller Lauf kann beispielweise nicht zwei langsame ersetzen.

 

Lange Läufe durch zwei kurze ersetzen:

Besonders im Marathontraining ist es wichtig, die langen Läufe bis zur Erschöpfung der Energiespeicher am Stück durchzulaufen.

 

Trainingsweltmeister:

Training ist Vorbereitung, kein Wettkampfersatz. Wer sich im Training etwas zurückhält, kann im Wettkampf seine Reserven ausspielen.

 

Vor Wettkämpfen zu wenig ausruhen:

In der Ruhe liegt die Kraft - in diesem Fall ist weniger wirklich mehr.

 

Straf- und Übermotivationstraining:

Vor allem nach einem schlechten, aber auch nach einem besonders guten Wettkampf braucht der Körper so oder so erst einmal eine Regenerationspause.

 

Zu wenig Trainingskilometer:

Ohne Fleiß kein Preis! Fehlender Trainingsumfang kann niemals durch Intensität ersetzt werden - das gilt insbesondere in der Marathonvorbereitung.

 

Zu unregelmäßiges Training:

Nicht nur Fleiß, sondern auch Kontinuität ist ein Schlüssel zum Erfolg. Der Körper braucht regelmäßige Trainingsreize in nicht zu großen Abständen, um sich auf ein höheres Leistungsniveau einzupendeln.

 

Ständiger Wechsel der Trainingspläne:

Suchen Sie einen bewährten Plan und trainieren Sie diesen konsequent durch. In einem guten Plan bauen die Elemente systematisch aufeinander auf, man kann sie nicht beliebig zusammenwürfeln und willkürlich neu kombinieren.

 

Zu schneller Start, falsche Renneinteilung:

Wer im Wettkampf zu schnell beginnt, verliert später doppelt und dreifach. Eine gleichmäßige Krafteinteilung ist der beste Weg zur persönlichen Bestzeit - bremsen Sie sich daher am Anfang!

 

Zu wenig Gymnastik:

Der Muskelmotor braucht Pflege, und nur Laufen ist viel zu einseitig.

 

Weiterlaufen trotz Verletzung:

Wer rechtzeitig bei den ersten Anzeichen einer Verletzung entlastet oder pausiert, gewinnt langfristig Zeit.

 

Mit Pillen und Drinks schneller zum Erfolg wollen:

Ernähre dich vollwertig, glaube an dich selbst und nicht an die Werbung - das Erfolgsgeheimnis ist in deinem Kopf, nicht in ominösen Wundertinkturen.