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24.01.2018: Eine Geschichte von der Schokolade im Ernährungsplan


Wie ernährt man sich richtig und optimal? Eine Frage die ich so nicht beantworten kann. Was ich aber beantworten kann ist, dass wer viel läuft auch ohne schlechtes Gewissen viel essen kann.


Es ist Mittwoch, ich habe zu Mittag in der Firmenkantine normal Mittag gegessen und nach der Arbeit mache mich auf zu einem Dauerlauf. Gegen 16.30 Uhr geht es los und nach einer Stunde und 30 Minuten komme ich wieder zuhause an. Schöne 18 Kilometer bei starken Schneefall sind es geworden. Neben dem tollen Gefühl an einem Wochentag viel getan zu haben meldet sich kurz darauf auch der Hunger. Also schau ich nach was der Kühlschrank so hergibt und so wird es eine klassische „Brotzeit“ mit Schinken, Wurst und Gemüse. Am Ende kommt noch etwas Nutella hinzu. Auch reichlich Gebäck haben wir an diesem Tag zu Hause und so esse ich gleich fünf Stück davon. Sollte ich an dieser Stelle nicht auf einen Ernährungsplan achten? Vermutlich schon aber viel und deftiger Essen zu können ist auch ein Grund warum ich laufe. Essen ohne gleich wieder an Kilos zuzulegen, einfach ein gutes Gefühl.


Nach dem laufen isst es sich am Besten
Jede Mahlzeit schmeckt deutlich besser wenn ich davor Sport gemacht habe. Natürlich esse ich nicht jeden Tag soviel wie im oben angegebenen Beispiel aber es kommt schon an dem einen oder anderen Tag in der Woche vor. Meine Ernährung hat sich in den letzten Jahren schon um einiges verbessert, dies liegt zum Einen an der guten und ausgewogenen Küche meiner Frau Anna und zum Anderen natürlich ein bisschen am Laufsport. Wer „viel“ läuft braucht auch viel Kraft. Nudeln, Reis und Kartoffeln esse ich gerne und regelmäßig, das findet man vermutlich auch noch in diversen Ernährungsplänen. Dort sicher nicht zu finden ist allerdings Schokolade und hier wären wir bei meinem „Hauptproblem“.


Kein Tag ohne etwas Süßes
Wie oft habe ich mir schon vorgenommen mal eine Woche auf Süßes zu verzichten aber leider funktioniert das nie. Ich bin ein absoluter Schokoholiker und darum „brauche“ ich auch täglich ein bisschen davon. Ist es an einem Tag mal nur ein Stück Schokolade können es an einem anderen Tag schon mal zwei oder drei Stück Kuchen sein oder eben ein paar Nutellabrote. Schokolade ist mein größtes Laster, würde ich weniger davon essen und eben auf den darin vorhandenen Zucker verzichten würde das meiner Leistung und meinem Körper sicher zu Gute kommen. Früher, als ich weniger Sport machte, habe ich ebenfalls viel gegessen. Da hatte ich allerdings noch 13 Kilogramm mehr auf den Rippen. Jetzt habe ich 65 Kilogramm und bin damit durchaus zufrieden. Aber im Bauch- und Brustbereich habe ich noch gute Fettreserven welche von meiner „seltsamen“ Ernährung kommen. Diesen “Fettpölsterchen“ möchte ich jetzt auch mit Schwimmtraining entgegenwirken.


Fehlende Disziplin
Im Großen und Ganzen bin ich aber schon sehr zufrieden so wie es ist. Ich könnte vermutlich, wenn ich noch besser auf meine Ernährung achten würde, bessere Zeiten laufen. Die Frage ist um wie viel wäre ich wirklich schneller? Ich sehe es als großen Luxus viel und gut essen zu können und mir keine Sorgen zu machen dass ich zunehme. Ich trainiere für meine Verhältnisse sehr viel und kann mich beim Alkohol sehr gut disziplinieren. Beim Essen hingegen habe ich da gegen mich keine Chance. Aber wie gesagt das ist absolut in Ordnung auch wenn sich danach gelegentlich das schlechte Gewissen meldet.


Fazit:
Jeder soll sich so ernähren wie er/sie es für richtig empfindet. Wichtig ist das man sich wohl fühlt, mit Sport ist dies allerdings um einiges leichter. Möchte man beim Laufen das Maximum aus sich herausholen sollte man beim Essen allerdings genauer hinschauen.


In diesem Sinne, Mahlzeit!