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09.11.2017: Baby an Board – Lian on the Road

Seit einigen Wochen laufe ich regelmäßig mit dem Kinderwagen durch die Gegend. War es am Anfang noch etwas ungewohnt ist es für Lian und für mich mittlerweile schon völlig normal geworden. Was ist positiv und was ist negativ? Dies werde ich euch hier in ein paar Zeilen erläutern.

Der Kinderwagen

Eigentlich wollten wir kein Geld ausgeben für einen Laufwagen, ich nenne ihn hier im Text einfach mal „Jogger“, aber dann kam alles anders. Wir haben einen guten normalen Kinderwagen mit dem man gelegentlich ohne Probleme einige Kilometer runterspulen könnte, doch eines Tages fand meine Frau zufällig im Internet ein günstiges Angebot für einen Jogger. Die Dame welche den Jogger der Marke TFK verkaufen wollte schrieb dass sie selbst viel damit unterwegs war und es sich hierbei um ein absolutes Top-Produkt handeln würde. Naja, schreiben kann man ja viel aber für ein bisschen mehr als 100 Euro kann man nicht so viel falsch machen und so haben wir zugeschlagen. yes


Positiv?

Babysitten und laufen verbinden? Mit so einem Jogger kein Problem! Natürlich ist dies der größte Vorteil. Ich laufe im Normallfall fünf bis sechs Mal die Woche und mindestens ein Mal die Woche, meistens am Wochenende wenn Mama musikalisch unterwegs ist, mit Lian. Mit dem milden Winter den wir hier bei uns haben hoffe ich diese Quote halten zu können. Nicht nur mir gefällt dies, auch Lian scheint es zu gefallen. Der kleine Mann schläft meistens die komplette Fahrt durch also gehe ich davon aus dass es auch für ihn eine gemütliche Sache ist. Mit dem passenden Regenschutz ist auch schlechtes Wetter kein Hindernis und aufgrund der guten Federung vom Jogger kann man auch gerne mal die Straße verlassen und sich in den Wald begeben.smiley

Dauer, Häufigkeit und Negatives

Wie schon erwähnt laufe ich ein bis zwei Mal in der Woche mit dem Jogger wobei zwei Mal für mich schon das Maximum darstellt. Warum? In meinen Recherchen zum Thema “Joggen mit Kindern“ habe ich einige Artikel gefunden die darauf hinweisen dass jeder zweite Lauf ein „normaler“ sein sollte. Erstens weil man ja beim Jogger nur eine Hand verwendet (die linke und die rechte Hand abwechselnd) und zweitens sei es auf Dauer nicht gut für den Rücken. Wenn wir unterwegs sind pendelt sich das Ganze im Schnitt bei einer Stunde ein. Länger wird es mir persönlich zu mühsam, obwohl das Tempo natürlich ein gemütliches ist. Gemütlich im Sinne von einem Dauerlauftempo. In meinem Fall 05:10-05:50min/km.



Fazit:

Wer „Babysitten“ muss bzw. darf aber nicht auf sein Hobby verzichten möchte liegt mit so einem Jogger absolut richtig. Der Jogger hat eine Handbremse und lässt sich optimal steuern. Wenn man jetzt beim laufen noch ein paar Kleinigkeiten beachtet ( Verkehr, gelegentlicher Kontrollblick zum Kind) kann man eine tolle Zeit mit seinem Nachwuchs im Freien verbringen und das Ganze noch für wenig Geld. Wenn der/die Kleine dann auch noch soweit ist und alleine sitzen kann, kann es ohne Bedenken losgehen und die Straßen können unsicher gemacht werden.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Fahrt, Mario cool